RKH Kassel verteilt Keimbekämpfungs-Kits an Patienten

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Das Rote Kreuz Krankenhaus (RKH) Kassel setzt künftig auf eine kostenlose ambulante Prävention vor gefährlichen Krankenhauskeimen. Alle Patienten der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin erhalten ab sofort vor geplanten Eingriffen wie einem künstlichen Gelenk ein prophylaktisches Sanierungs-Kit, das sie zu Hause selbstständig verwenden können. Das teilte das RKH gestern mit. Damit könne das Risiko einer Wundinfektion um ein Vielfaches gesenkt sowie komplizierte und langwierige Nachbehandlungen gezielt vermieden werden.

Was die Patienten genau machen müssen, erklärt ihnen ein RKH-Hygieneteam vorab ausführlich in einer speziellen Einweisung. Innerhalb von fünf bis siebenTagen müssen sie dreimal täglich eine antiseptische Nasensalbe anwenden, zwei- bis dreimal täglich eine antiseptische Lösung zur Mund- und Rachenspülung und sich täglich mit antiseptischer Seife waschen. Außerdem müssen Textilien und Gegenstände, die mit der Haut oder Schleimhaut in Berührung kommen, täglich gewechselt werden – also etwa Bettwäsche, Handtücher, Zahnbürsten, Kämme. „Auf den ersten Blick ist der Aufwand schon etwas größer", sagte Werner Konermann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin. Doch verglichen mit den Risiken einer Infektion sei es die Sache wert.

Autor

 Nadine Millich

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