Neue Standorte im Emsland

Verbund der Niels-Stensen-Kliniken wächst

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Von links: Generalvikar Theo Paul, Dr. Bernd Runde (Stellvertretender Geschäftsführer Niels-Stensen-Kliniken), Schwester Maria Cordis Reiker (Generaloberin Thuiner Franziskanerinnen), Werner Lullmann (Geschäftsführer Niels-Stensen-Kliniken), Walter Borker (Verwaltungsdirektor St.-Vinzenz-Hospital) und Maria Elisabeth Straten-Barlag (Verwaltungsleiterin Elisabeth-Krankenhaus). © Michael Schiffbänker/Niels-Stensen-Kliniken

Anfang kommenden Jahres werden das Elisabeth-Krankenhaus Thuine und das St.-Vinzenz-Hospital Haselünne Teil des Verbundes der Niels-Stensen-Kliniken. Die Standorte im Emsland passten mit ihren Schwerpunkten „perfekt“ zum medizinischen Angebot des Verbundes, erklärten die Niels-Stensen-Kliniken. In Thuine seien es die Palliativmedizin und die Station für dementiell Erkrankte, die Anknüpfungspunkte bieten. Zudem profitiere der Verbund von der Integration der Kliniken für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im St.-Vinzenz-Hospital.  

Bereits seit 2015 führen der Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken, Werner Lullmann, und sein Stellvertreter, Bernd Runde, die Geschäfte des St.-Vinzenz-Hospitals. Auch zu Thuine besteht eine enge Bindung. Der St. Georgstift Thuine e.V., der das Elisabeth-Krankenhaus betreibt, ist gleichzeitig Mitgesellschafter der Niels-Stensen-Kliniken. Aus Sicht der beiden emsländischen Einrichtungen geht mit dem Beitritt ein Plus an Sicherheit einher, heißt es in der Pressemitteilung. Denn in den vergangenen Jahren hätten  sich die Bedingungen für kleine Krankenhäuser im ländlichen Umfeld zunehmend verschlechtert. „Ein Zusammenschluss hingegen federt viele Risiken ab.“ Durch den Beitritt der beiden Einrichtungen gehören ab 2018 zwölf Einrichtungen zum Verbund der Niels-Stensen-Kliniken, der dann 6.000 Beschäftigte hat.

Autor

 Hendrik Bensch

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