Die Oberlinklinik Potsdam und ihre Medizinischen Versorgungszentren sollen Teil der Alexianer-Gruppe werden.
Das teilte die Gruppe am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Die mehrheitliche Übernahme durch die Alexianer ist zum 1. Januar 2027 vorgesehen, vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen.
Damit verändert sich die Trägerstruktur einer der größten orthopädischen Fachkliniken Brandenburgs. Bisher gehört die Klinik vollständig zum diakonischen Verein Oberlinhaus. Künftig soll eine ökumenische Verbindung mit den katholisch geprägten Alexianern entstehen.
Ausbau eines regionalen Klinikverbunds
Die Partner verfolgen das Ziel, die spezialisierte Versorgung in Potsdam und der Region auszubauen. Die Oberlinklinik ist als Endo-Prothetik-Zentrum der Maximalversorgung zertifiziert und auf Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems spezialisiert.
Im Verbund mit dem Alexianer St. Josefs-Krankenhaus Potsdam und dem Alexianer Evangelischen Zentrum für Altersmedizin soll ein stärker vernetztes Versorgungsangebot entstehen. Die Träger wollen medizinische Kompetenzen bündeln und Behandlungsabläufe enger verzahnen.
Fortführung der Spezialisierung geplant
Nach Angaben der Träger soll die fachliche Ausrichtung der Oberlinklinik erhalten bleiben und weiterentwickelt werden. Die Partner verweisen auf eine seit 2019 bestehende Zusammenarbeit.
Vollzug Anfang 2027 vorgesehen
Die Vertragsunterzeichnung planen die Beteiligten noch für das Jahr 2026. Anschließend müssen die Fusionskontrolle und die kirchliche Aufsicht zustimmen. Der Vollzug ist für den 1. Januar 2027 vorgesehen.
Bis dahin bereiten die Partner die Integration vor. Sie stellen die Versorgung der Patienten sowie die Perspektiven der Beschäftigten in den Mittelpunkt des Übergangs.
cs
