Das Klinikum Ernst von Bergmann und das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin planen eine engere Kooperation.
Wie beide Träger gemeinsam mitteilen, wollen sie so die Versorgung im gemeinsamen Einzugsgebiet langfristig sichern. Beide Häuser betreiben Standorte in Potsdam und Ludwigsfelde und decken große Teile der akutsomatischen Versorgung ab. Die Träger wollen in den kommenden Monaten prüfen, wie sie in den Bereichen Gynäkologie, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Geriatrie und Neurologie enger zusammenarbeiten können. Die geplante Kooperation soll auch nach Umsetzung der Krankenhausreform Bestand haben.
Effizientere Nutzung von Ressourcen
Hans-Ulrich Schmidt, Kaufmännischer Vorstand der Stiftung Evangelisches Diakonissenhaus, verweist auf abgestimmte Prozesse: „Nur, wenn die Versorgungseinrichtungen aller Komplexitätsstufen reibungslos und eng abgestimmt zusammenarbeiten, können wir die medizinische Versorgung für die Bevölkerung sichern.“
Tomislav Gmajnic, Geschäftsführer des Klinikum Ernst von Bergmann, sieht in der Zusammenarbeit Vorteile für die Patientenversorgung: „Gerade vor dem Hintergrund steigender Anforderungen im Gesundheitswesen sind partnerschaftliche Strukturen entscheidend, um Qualität, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit der Versorgung langfristig zu gewährleisten.“ Durch eine enge Verzahnung ließen sich Ressourcen besser nutzen und Behandlungsprozesse verbessern.
Die Entscheidung über konkrete Schritte wollen beide Träger nach Abschluss der gemeinsamen Prüfphase treffen.
cs

