In Mettmann nimmt die neue Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen Gestalt an: Im Beisein von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ist Mitte Juli der Grundstein für einen Neubau gelegt worden. Das Land fördert das Vorhaben mit rund 33 Millionen Euro.
Der viergeschossige Neubau soll Anfang 2028 in Betrieb gehen, so Geschäftsführerin Jessica Llerandi Pulido. Vorgesehen sind dort die Kliniken für Neurologie und Geriatrie mit insgesamt 52 Betten sowie die zugehörige Funktionsdiagnostik. Auch die Zentralküche und die Krankenhauslogistik ziehen in das Gebäude; im Kellergeschoss wird zudem technische Infrastruktur untergebracht.
Ende 2023 hatten mehrere andere Träger ihre Kliniken im Kreis Mettmann geschlossen. In der Folge musste das Krankenhaus in Mettmann neue Versorgungsaufträge übernehmen. "Das EVK Mettmann hat trotz der durch die Krankenhausschließungen im Umfeld deutlich gestiegene Arbeitsbelastung in der Patientenversorgung nie geklagt, sondern einfach gemacht. Dafür sage ich danke", sagte Laumann. Er betonte zudem, sich auch weiter für freigemeinnützige Krankenhäuser einsetzen zu wollen.
fa
