Integrierte Versorgung

„Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+“ geht an den Start

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„Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+“ geht an den Start
Helmut Hildebrandt © Optimedis

Die Integrierte Versorgung „Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+“ ist an den Start gegangen: Gemeinsam mit lokalen Gesundheitsakteuren, sozialen Einrichtungen, Kommunalverwaltungen und Öffentlichem Gesundheitsdienst werde in der Region um Melsungen das Optimedis-Modell – ähnlich „Gesundes Kinzigtal“ in Baden-Württemberg – umgesetzt, teilt Optimedis mit. Grundlage sei ein Vertrag zwischen der BKK B. Braun Aesculap und der Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+ GmbH, deren Gesellschafter Optimedis ist. Die B. Braun Melsungen AG fördert den Aufbau.

Im Optimedis-Modell soll die Gesunderhaltung der Menschen belohnt werden. Prävention, Gesundheitsförderung, Aktivierung der Patienten und gezieltes Versorgungsmanagement, insbesondere bei chronisch Kranken, sollen gefördert werden. „Das im Kinzigtal und seit einiger Zeit auch in unserem Nachbarkreis in Nordhessen im Werra-Meißner-Kreis umgesetzte innovative Modell hat uns überzeugt und wir vertrauen auf die langjährige Expertise von Optimedis. Wir wollen im Bereich Gesundheitsversorgung und -förderung in der Region wirklich etwas bewegen“, erläutert Mario Heußner, Vorstandsvorsitzender der BKK B. Braun Aesculap.

Anna Maria Braun, Vorstandsvorsitzende von B. Braun, unterstrich, dass die Themen Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung der Mitarbeiter und ihrer Familien wichtige Bestandteile der Unternehmensphilosophie seien. „Das neue Angebot trägt dazu bei, die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen zu schützen und zu verbessern – eine Vision, die B. Braun seit jeher antreibt. Insbesondere den Ansatz, mit digitalen Lösungen die Menschen im ländlich geprägten Raum zu erreichen, begrüßen wir. 

Optimedis-Vorstandsvorsitzender Dr. Helmut Hildebrandt sieht das Engagement von B. Braun als beispielgebend für weitere Regionen: „Gesundheitsnetzwerke, wie wir sie aufbauen, finanzieren sich nach einer gewissen Anlaufzeit durch ihren Anteil an den relativen Einsparungen, die durch eine effizientere und abgestimmte Versorgung entstehen. Denn indem Gesundheit gefördert und Krankheiten frühzeitig erkannt oder in ihrer Progression abgemildert werden, sinken auf Dauer die Kosten für die medizinische Versorgung. Bei der Startfinanzierung können regionale Unternehmen eine große Rolle spielen und damit die Versorgung in ihrer Region und ihrer Mitarbeiter entscheidend verbessern.“ Justin Rautenberg, Geschäftsführer der Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+ GmbH, erklärt, dass die Versicherten ab Anfang 2021 Angebote des Netzwerks nutzen können. „Zurzeit bauen wir die Geschäftsstelle auf, stellen ein Team zusammen und knüpfen Kontakte zu medizinischen und sozialen Einrichtungen. Neben klassischen Angeboten setzen wir zukünftig vermehrt auf digitale Lösungen.

Auch mit weiteren Krankenkassen der Region sollen Verträge geschlossen werden.

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