Das Schaumburger Klinikum hat das Jahr 2025 mit einem Überschuss von rund 4 Millionen Euro abgeschlossen. Auch für 2026 erwartet das Unternehmen eine positive Entwicklung.
Das Schaumburger Klinikum schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Jahresergebnis von rund 4 Millionen Euro Jahresüberschuss inklusive des Landkreiszuschusses in Höhe von 2,7 Millionen Euro ab. Zurückzuführen sei das Plus auf effiziente Prozesse und eine hohe Auslastung in zentralen Leistungsbereichen, schreibt das Unternehmen. Auch das laufende Jahr 2026 gestalte sich positiv und das Unternehmen geht davon aus, dass die wirtschaftliche Konsolidierung des Klinikums weitergehe.
Trotz dieser deutlich positiven Entwicklungen bereiten sich die Verantwortlichen auf die Reformvorhaben im Gesundheitswesen vor, denn es zeige sich, wie in den vergangenen Jahren auch, keine Planungssicherheit oder eine verlässliche Finanzierung. Der Träger, die evangelische Agaplesion AG, hat kürzlich zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz eine Reihe von Reformvorschläge veröffentlicht, um die Versorgung langfristig zu sichern und zu verbessern. Auch das Schaumburger Klinikum schließt sich diesen Forderungen an: „Wir wollen nicht verwalten, sondern aktiv gestalten“, so Geschäftsführerin Diana Volkmer-Fortmann.
mau
