Das Klinikum Region Hannover (KRH) mit neun Krankenhäusern schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem Minus von 2,6 Millionen Euro ab. Gegenüber dem Minus von 16,6 Millionen Euro im Vorjahr ist das eine Verbesserung, wie die Klinikleitung unterstreicht. Bereinigt um Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreicht der Konzern mit plus 6,1 Millionen Euro ein positives Jahresergebnis. Parallel dazu steigerte das KRH eigenen Angaben zufolge seine Investitionen auf 59,1 Millionen Euro und erreicht damit das höchste Niveau seit Jahren.
Für das positive Ergebnis sind mehrere Faktoren ausschlaggebend: Die Erträge stiegen auf 827 Millionen Euro, was eine Verbesserung um 56 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr ist. Hinzu komme die konsequente Umsetzung der Medizinstrategie 2030 sowie eine messbare Leistungsverbesserung an den einzelnen Standorten, so das Unternehmen.
Die Fallzahlen erhöhten sich auf rund 284.000 (2024: 282.000), die Behandlungstage in den psychiatrischen Kliniken auf 267.000 (2024: 255.000). Im Jahresdurchschnitt 2025 beschäftigte der Konzern rund 8.885 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit fast 100 mehr als im Vorjahr.
KRH Konzern-Zahlen im Überblick: 2023-2025
Jahresergebnis
- 2023: 21,5 Millionen Euro (Sondereffekte)
- 2024: -16,6 Millionen Euro
- 2025: -2,6 Millionen Euro
EBITDA
- 2023: 36,3 Millionen Euro (Sondereffekte)
- 2024: -5,0 Millionen Euro
- 2025: +6,1 Millionen Euro
Betriebliche Erträge
- 2023: 761 Millionen Euro
- 2024: 771 Millionen Euro
- 2025: 827 Millionen Euro
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