Das Klinikum Region Hannover (KRH) hat zum 1. Januar den neuen Geschäftsbereich „Digitale Medizin“ geschaffen. Die Doppelspitze übernehmen Christian Herrmann und Hans Röbbecke.
Das Klinikum Region Hannover (KRH) hat zum 1. Januar den neuen Geschäftsbereich „Digitale Medizin“ (DGM) geschaffen. Damit vereint das KRH die bisher getrennten Bereiche Informationstechnologie (IT) und Medizintechnik unter einem Dach. Ziel ist es, digitale Innovationen schneller und effizienter in die Patientenversorgung sowie die administrativen Prozesse zu integrieren.
Doppelspitze aus Christian Herrmann und Hans Röbbecke
Die DGM wird von einer Doppelspitze geführt: Christian Herrmann verantwortet die Abteilungen „Projekte & Innovationen“, „Applikationen & Beratung“ sowie „Infrastruktur & Betrieb“. Hans Röbbecke übernimmt „Service & Support“ sowie die externe Dienstleistungsstruktur für medizintechnische Infrastruktur. Gemeinsam wollen sie Innovationen schneller in die Praxis bringen und den begonnenen Transformationsprozess aktiv gestalten.
Die Zusammenführung folgt einem klaren Trend: Moderne Diagnostik, Prozessunterstützung und Datenverwertung sind ohne digitale Lösungen nicht mehr denkbar. Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung, diese Technologien nicht nur bereitzustellen, sondern auch nachhaltig in die Versorgung einzubinden. Mit dem neuen Geschäftsbereich will das KRH ein Zeichen für Zukunftsfähigkeit und Serviceorientierung setzen, heißt es weiter in der Pressemitteilung.
100 Beschäftigte in IT und Medizintechnik
„Digitale Medizin ist kein Selbstzweck, sondern ein entscheidender Hebel für bessere Versorgung und effizientere Abläufe“, erklärt Matthias Bracht, Geschäftsführer Medizin des KRH. „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen, um Prozesse zu verschlanken und die Arbeit für alle Beteiligten zu erleichtern.“ Über 100 Expert:innen sind in der IT und Medizintechnik des KRH beschäftigt.
„Die neue Struktur soll helfen, diese Ressourcen optimal zu nutzen und gleichzeitig Konzepte gegen den Fachkräftemangel zu entwickeln“, so Hans Röbbecke. „Die Veränderung hört nie auf. Wir haben eine solide Grundlage geschaffen, um digitale Lösungen noch wirksamer für Anwender und Patienten zu etablieren“, ergänzt Herrmann.
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