Martina von Witten übernimmt ab Januar 2027 die Geschäftsführung des Diakoniekrankenhauses Halle und der Poliklinik Reil. Bis Ende Dezember 2026 bleibt sie Kaufmännische Vorständin der Diakonie Mitteldeutschland.
Die 56-Jährige gehört seit Februar 2021 dem Vorstand der Diakonie Mitteldeutschland an. Dort verantwortet sie den Haushalt des Verbandes, juristische Angelegenheiten und die Organisation der Geschäftsstelle. Laut Pressemitteilung lässt sie ihren Vertrag zum Jahresende 2026 aufheben; bis zum 31. Dezember führt sie ihre bisherigen Aufgaben weiter.
Mit dem Wechsel übernimmt von Witten die Leitung zweier Einrichtungen in Halle. Das Diakoniekrankenhaus Halle gehört ebenso wie die Poliklinik Reil zum Evangelischen Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin.
Betriebswirtin mit Führungserfahrung
Von Witten absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Bankkauffrau und studierte anschließend Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Nach ihrem Abschluss als Diplom-Kauffrau arbeitete sie wissenschaftlich an der Technischen Universität Braunschweig. Ihre Promotion schloss sie 2007 ab.
Vor ihrer Vorstandstätigkeit sammelte sie nach Angaben der Diakonie Mitteldeutschland fast 20 Jahre Erfahrung in Controlling-, Vorstands- und Geschäftsführungsfunktionen. Zu ihren beruflichen Stationen zählen die Magdeburger Stadtmission, das Diakonische Werk im Landkreis Jerichower Land und der Regionalverband Magdeburg/Börde/Harz der Johanniter-Unfall-Hilfe.
Krankenhaus und Poliklinik im Verbund
Das Diakoniekrankenhaus Halle ist ein Haus der Basisversorgung mit fünf Fachabteilungen. Neben dem Evangelischen Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin ist das Universitätsklinikum Halle an der Klinik beteiligt.
Die Poliklinik Reil bietet ambulante Leistungen in 15 Fachrichtungen an und verfügt über mehr als 20 ärztliche Stellen. Nach Angaben des Trägers behandelt sie durchschnittlich 80.000 Patienten pro Jahr.
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