Ohne Veränderungen droht das Ortenau Klinikum tief in die roten Zahlen zu rutschen. Veränderungen könnte es in der Geburtshilfe geben.
Das Ortenau Klinikum muss infolge des GKV-Sparpakets haushalten. Der Klinikverbund schreibt bereits ein jährliches Defizit in zweistelliger Millionenhöhe. Ohne weitere Einsparungen rechnet der Landkreis für die Jahre 2029 und 2030 jeweils mit einem Fehlbetrag von rund 50 Millionen Euro. Deshalb werden nun verschiedene Szenarien geprüft, mit denen Doppelvorhaltungen abgebaut und Angebote weiter zentralisiert werden können. Dabei rückt vor allem die Geburtshilfe in den Fokus. Diese könnte in Offenburg konzentriert werden. Auch bei der Kardiologie und Neurologie wäre eine Bündelung von Angeboten denkbar.
Der Kreistag wird in den kommenden Wochen über die verschiedenen Sparvarianten beraten. Die von ihm im Jahr 2018 beschlossene „Agenda 2030” hat laut Landkreis weiter Bestand und bildet den Rahmen für die strukturelle Weiterentwicklung des Hauses.
fa
