Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann betonte, die Pflege müsse „bezahlbar und zielgerecht“ bleiben. Schwerpunkte der Kommissionsarbeit sollen die Stärkung der häuslichen Pflege, eine nachhaltige Finanzierung, eine bedarfsgerechtere Ausgestaltung der Leistungen sowie eine bessere Verzahnung von Pflege, Prävention und Rehabilitation sein. Erste Empfehlungen werden für Ende Januar 2027 erwartet. Eine Strukturreform könnte nach den Plänen der Bundesregierung Anfang Juli 2027 in Kraft treten.
Rothgang & Co: Die Kommissionsmitglieder
Vorsitzender der Kommission ist Professor Georg Cremer, Co-Vorsitzende Professorin Gabriele Kuhn-Zuber. Weitere Mitglieder sind Professorin Christine Arentz, Michaela Evans-Borchers, Jürgen Graalmann, Professorin Martina Hasseler, Professorin Dörte Heger, Professor Stefan Huster, Professor Thorsten Kingreen, Hans-Dieter Nolting, Professor Heinz Rothgang, Professor Gregor Thüsing und Rita Zöllner.
Die Kommission soll bei ihrer Arbeit auch die Ergebnisse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ sowie der Finanzkommission Gesundheit berücksichtigen.
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