Forschung

So fördert Karliczek die Entwicklung von Medikamenten gegen Covid-19

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Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat zu den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und der Erforschung eines Impfstoffs Stellung bezogen. „Die Pandemie ist ein absoluter Langstreckenlauf", sagte Karliczek im Forschungsausschuss. Sie machte deutlich, dass es kein wirkliches Ende der Pandemie geben werde, bevor ein Impfstoff gefunden sei. Maßnahmen wie in Neuseeland, wo versucht werde, das Virus durch Schließung der Grenzen und harte Quarantänemaßnehmen auszurotten, könnten nur auf einer Insel gelingen und seien auch dort nur sporadisch möglich - eben so lange keine erneute Öffnung stattfinde.

Auch deshalb habe sich die Bundesregierung dazu entschlossen, die internationale Impfstoffinitiative "Coalition for Epidemic Preparedness Innovations" (CEPI) stärker zu unterstützen. CEPI sei aus der Einsicht gegründet worden, dass weltweite Epidemien nur durch weltweite Lösungen bekämpft werden können. An diesem Netzwerk seien verschiedene Länder wie auch Stiftungen beteiligt. Normalerweise würde für die Erforschung und Zulassung eines Impfstoffes zehn Jahre gebraucht. "Wenn wir das jetzt binnen eines Jahres schaffen, dann ist das sensationell", sagte Karliczek. Auch habe das Bundesforschungsministerium einen Förderaufruf mit 15 Millionen Euro gestartet, um Organisationen und Unternehmen zu unterstützen, die bereits an dem Thema forschen.

Auch beteilige sich das BMBF an der "Solidarity Studie" der Weltgesundheitsorganisation (WHO), da man für gute Forschung ausreichend große Kohorten brauche, um belastbares Zahlenmaterial zu generieren. Die Studie sei in mehr als 70 Ländern mit mehr als 10.000 Patienten angelegt. Das sei eine Größenordnung, die helfe, bereits bekannte Medikamente auf ihre Wirkung bezüglich Covid-19 zu überprüfen. 

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