Der Freistaat Bayern fördert Ausbau des Universitätsklinikums Würzburg voran und stellt dafür rund 1,7 Milliarden Euro bereit.
Das geht aus einer Pressemitteilung des Universitätsklinikums Würzburg hervor. Der Bayerische Ministerrat fasste demnach den Beschluss am 23. Juni 2026. Das Projekt betrifft das Erweiterungsgelände Nord des Klinikums.
Zusammenführung mehrerer Fachkliniken
Im ersten Bauabschnitt entstehen rund 30.000 Quadratmeter Nutzfläche. Geplant sind etwa 270 Betten, Operationssäle, Intensivpflegeplätze und zentrale Einrichtungen.
Das Gebäude nimmt die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, die Augenklinik sowie die Frauenheilkunde auf. Die derzeitigen Standorte befinden sich in Gebäuden aus den 1930er- und 1970er-Jahren. Ein zweiter Bauabschnitt ist für die kommenden Jahrzehnte vorgesehen.
Die ersten Arbeiten am Baugelände sollen noch in diesem Herbst starten. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hatte bereits am 16. April Vorabmaßnahmen genehmigt. Für die Gesamtmaßnahme steht die Zustimmung noch aus.
Ausbau auch für Krisenlagen geplant
Das Projekt umfasst auch Maßnahmen zur Krisenresilienz. Die geplante Tiefgarage lässt sich im Ernstfall zu einer unterirdischen Behandlungseinheit umbauen. Vorgesehen sind 100 Behandlungsplätze, zwei Operationssäle und 40 Intensivplätze.
cs
