Wie Künstliche Intelligenz (KI) das Employer Branding verändert – und warum Hoffnung, Sinn und Fairness für die Personalgewinnung im Gesundheitswesen künftig entscheidend sind.
Employer Branding bedeutet heute weit mehr als Karriereseiten oder Imagekampagnen. Es geht um Glaubwürdigkeit, gelebte Kultur und die Frage: Welche Zukunft können Mitarbeitende mit diesem Arbeitgeber verbinden? Gerade in Zeiten technologischer Umbrüche ist das entscheidend. Wer die Einführung von künstlicher Intelligenz (KI) lediglich als Kostenfaktor oder Innovationsthema betrachtet, verkennt die psychologische Dimension: Menschen möchten sich sicher sein, dass ihre Arbeit auch in Zukunft Bedeutung behält und dass sie selbst handlungsfähig bleiben.
Die Ergebnisse des Forschungsprojekts DeepR (Digital Era Evidence-based Psychological Research), in dem Beschäftigte in Gesundheitsberufen am Fragebogen DeepR-Q (Version 3) teilgenommen haben, machen das deutlich. Die 272 Befragten (durchschnittlich 43 Jahre alt, gut die Hälfte Akademiker, knapp zwei Drittel Frauen) gaben an, in welchem Maß sie Hoffnung mit KI verbinden und welche psychologischen Implikationen sie für sich persönlich hinsichtlich KI in ihrem Job erwarten. Das Bild ist differenziert: Hoffnung hängt eng mit psychologischen Faktoren zusammen – und damit mit Gestaltungsräumen, die Unternehmen aktiv nutzen können. Für Employer Branding bedeutet das: Wer heute Talente ge- winnen und halten will, muss diese im Folgenden näher beschriebenen Dimensionen ernst nehmen und in sein Markenversprechen integrieren.
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