BDPK mahnt negative Personaleffekte der Krankenhausreform an

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Die Krankenhausreform verschärft die Personalsituation in Kliniken. Das hat der Bundesverband der Privatkliniken (BDPK) in einer Meldung kritisiert. Die Vertretung der privaten Klinikträger appellierte an den Gesetzgeber, die Reform stärker an den Bedürfnissen des Klinikpersonals und insbesondere an denen der professionell Pflegenden auszurichten. Das vorgesehene Pflegestellenförderprogramm etwa werde nicht zu Entlastungen führen. Es setze nur temporäre und zu pauschale Anreize.

Die Politik bleibe die Erklärung schuldig, wie künftig attraktive Arbeitsbedingungen geschaffen werden könnten. Stattdessen werde durch die Streichung wesentlicher Vergütungsbestandteile und ein System von Preisabschlägen selbst für gute Kliniken der wirtschaftliche Druck erhöht. Damit werde die Wettbewerbsfähigkeit der Krankenhäuser auf dem Arbeitsmarkt verspielt. Der Verband forderte den Gesetzgeber auf, die 5-jährigen Fixkostendegressionsabschläge aus dem Gesetzentwurf zu streichen. Das System werde so einfacher und weniger bürokratisch.

 

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