Halbjahreszahlen 2020

Asklepios legt Zwischenergebnis von mehr als 20 Millionen Euro plus vor

  • Klinikmarkt
Asklepios legt Zwischenergebnis von mehr als 20 Millionen Euro plus vor
Kai Hankeln © Felix Matthies/Asklepios

Asklepios ist laut eigenen Angaben besser durch die Pandemie gekommen als manch anderes Unternehmen. Der Klinikbetreiber hat im ersten Halbjahr 2020 seinen Umsatz erhöht, der Gewinn hat sich nahezu halbiert. Von Januar bis Juni 2020 behandelten die Einrichtungen von Asklepios 1.084.287 Patienten und damit 11,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Entwicklung war in der Corona-Pandemie sowohl stationär als auch ambulant rückläufig. Das Unternehmen erzielte in den ersten sechs Monaten 2020 einen Umsatzerlös von EUR 1,809 Milliarden Euro und erreichte damit ein Umsatzwachstum von 3,1 Prozent. Das Umsatzwachstum war überwiegend organisch bedingt.

Der Rückgang des EBITDA in den ersten sechs Monaten 2020 auf 172,6 Millionen Euro sei im Wesentlichen den hohen Personalaufwendungen geschuldet, erklärt das Unternehmen. Insgesamt sank die EBITDA-Marge auf 9,5 Prozent (Vorjahreszeitraum: 10 Prozent). Das Konzernzwischenergebnis EAT für die Monate Januar bis Juni lag bei 21,8 Millionen Euro. und damit deutlich unter dem Vorjahreswert (41,9 Millionen Euro).

Kurz nach Ablauf des ersten Halbjahres 2020 endete die Annahmefrist für das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot an die Aktionäre der Rhön-Klinikum AG. Insgesamt hält Asklepios nun laut eigenen Angaben einen Stimmrechtsanteil von 84,66 Prozent. Diese Anteile hat das Unternehmen in die gemeinsame Joint-Venture-Gesellschaft mit Rhön-Gründer Eugen Münch eingebracht. Münch selbst hat über die von ihm kontrollierte HCM SE weitere rund 7,61 Prozent der Aktien eingebracht, das nach Abschluss der Transaktion 92,27 Prozent der Stimmrechtsanteile hält. Im Anschluss an diese Transaktion wurden außerbörslich weitere 0,79 Prozent der Anteile an Rhön erworben, wodurch sich der Stimmrechtsanteil von Asklepios zusammen mit dem ihrer Holding auf 93,38 Prozent erhöhte.

Autor

 Jens Mau

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