Klinikmarkt

Asklepios steigerte 2019 den Umsatz

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Asklepios steigerte 2019 den Umsatz
© Asklepios

Die Asklepios Kliniken haben im Geschäftsjahr 2019 den Umsatzerlös gesteigert, der Gewinn stagniert. Der Konzernumsatz der Asklepios-Gruppe stieg 2019 im Vergleich zu 2018 um 3,8 Prozent auf 3,54 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,4 Milliarden Euro). Das Wachstum war überwiegend organisch bedingt, erklärt Asklepios. 

Das EBIT reduzierte sich auf 240,8 Millionen Euro (Vorjahr: 244,2 Millionen Euro). Das Konzernergebnis EAT betrug 172,3 Millionen Euro (Vorjahr: 171,1 Millionen Euro). Die EAT-Marge blieb mit 4,9 Prozent nahezu konstant. Die Ergebniskennzahlen sind durch die erstmalige Anwendung des neuen Standards IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar. 2019 behandelte Asklepios 10,2 Prozent mehr Patienten als im Vorjahr. Getrieben wurde diese Entwicklung durch einen Anstieg der ambulanten Fallzahlen in Höhe von 14,6 Prozent. Die Zahl der stationären Patienten zeigte sich hingegen nahezu unverändert. Zum Bilanzstichtag 31.12.2019 betrug das Eigenkapital rund 1,5 Milliarden Euro. Damit kommt der Konzern auf eine Eigenkapitalquote von 33,5 Prozent.

Asklepios forciert derzeit die Übernahme der Rhön-Klinikum AG. Ende Februar hatte Asklepios angekündigt, die von Rhön-Gründer Eugen Münch und Asklepios gehaltenen Aktien an der RKA in einer Joint-Venture-Gesellschaft zu bündeln. Münch bringt rund 7,6 Prozent der Rhön-Aktien unmittelbar in das gemeinsame Joint-Venture ein und verkauft rund 12,4 Prozent der Aktien an Asklepios, die diese Aktien ebenso in das Joint Venture einbringen wird. Das Asklepios-Münch Joint Venture hat sich eine Stimmrechtsmehrheit an Rhön von knapp über 50 Prozent gesichert. Asklepios baut damit seinen Rand als zweitgrößter Krankenhausträger in Deutschland weiter aus (siehe auch f&w-Curacon-Klinikranking).

Autor

 Jens Mau

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