Bei einem Cyberangriff auf die Charité haben Hacker Kontaktdaten abgegriffen. Die Krankenversorgung blieb laut der Uniklinik unbeeinträchtigt.
Die Charité ist Ziel eines Cyberangriffs auf ihren Webserver geworden. Dabei wurden personenbezogene Kontaktdaten von Mitarbeitern, Studierenden und externen Kontakten abgegriffen, wie die Charité mitteilt. Die Krankenversorgung war nach Angaben des Universitätsklinikums nicht beeinträchtigt.
Betroffen sind nach Angaben der Charité neben Mitarbeitern und Studierenden auch Personen, die sich über das Webkontaktformular an das Universitätsklinikum gewandt hatten - beispielsweise zur Vereinbarung eines Termins. Die Charité will sämtliche Betroffenen individuell informieren. Nach einem Bericht der „Zeit“ umfassen die abgegriffenen Informationen Vor- und Nachnamen, E-Mail-Adressen sowie teilweise die Zugehörigkeit zu einer Organisation.
Charité verstärkt Schutzmaßnahmen nach Angriff
Die Charité hat nach eigenen Angaben die Ursache des Vorfalls analysiert und ihre Schutzmaßnahmen verstärkt. Zudem steht das Universitätsklinikum im Austausch mit den zuständigen Aufsichts- und Ermittlungsbehörden. Betroffene Server nahm die Charité nach Bekanntwerden des Angriffs vom Netz und isolierte sie. Die Website war dem Bericht zufolge zeitweise nicht erreichbar.
Der aktuelle Cyberangriff steht nicht im Zusammenhang mit der PHP-Sicherheitslücke, wegen der das Universitätsklinikum seine Website bereits zuvor zeitweise vorsorglich offline gestellt hatte, heißt es in der Stellungnahme der Charité.
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