Nach dem IT-Vorfall in der Kreisklinik Roth laufen die Untersuchungen weiter. Die Computersysteme sind sicher, die Klinik fast wieder im Normalbetrieb.
Nach dem Hackerangriff auf die Kreisklinik Roth dauern die Ermittlungen noch an. Schäden an Computersystemen können aber ausgeschlossen werden, teilte das Klinikum mit. Die Klinik bereitet sich indes auf die vollständige Wiederinbetriebnahme vor und läuft nahezu wieder im Normalmodus.
Die IT-Sicherheitssysteme der Kreisklinik Roth hatten am vergangenen Mittwoch, 7. Januar, ungewöhnliche Netzaktivitäten festgestellt, woraufhin das Haus vorsorglich die Internetverbindung nach außen trennte. Externe IT-Sicherheitsexperten sowie die zuständigen Behörden wurden sofort eingeschaltet. In enger Absprache mit diesen wurden Gegenmaßnahmen zum Schutz des IT-Netzwerks eingeleitet und forensische Untersuchungen zur Ursachenermittlung aufgenommen. Kurzzeitig war die Notaufnahme aus Gründen der Patientensicherheit abgemeldet. Die zuständige Rettungsstelle war frühzeitig informiert und hat die Notfälle in die umliegenden Krankenhäuser umgeleitet. Eine Einschränkung bleibt jedoch: Schlaganfallpatienten müssen weiterhin nachts auf umliegende Kliniken ausweichen.
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