Ab Januar wird mit Julia Disselborg erstmals eine Frau an der Spitze der Neckar-Odenwald-Kliniken stehen. Sie übernimmt die Geschäftsführerposten von Frank Hehn und Harald Löffler.
Disselborg, die momentan den Verbund Katholischer Kliniken in Düsseldorf (nach Trägerwechsel nun „Franziskus Kliniken Düsseldorf“) mit vier Standorten, 1.000 Betten und rund 3.000 Mitarbeitenden führt, soll die Neckar-Odenwald-Kliniken zunächst für eine Übergangszeit von sechs Monaten führen. Sie übernimmt das Amt im Rahmen eines Managementvertrags mit dem Unternehmen Hospital Management Group GmbH. Die Zeit bis zum Ausscheiden der bisherigen Geschäftsführer sei für ein reguläres Stellenbesetzungsverfahren zu knapp gewesen, heißt es in der Mitteilung der Kliniken.
Disselborg ist Mitglied des Aufsichtsrats der Charité in Berlin. Bis Ende September ist sie Geschäftsführerin des Verbunds Katholische Kliniken Düsseldorf, seit März 2024 war sie dort Vorsitzende der Geschäftsführung.
Zuvor war sie schon Geschäftsführerin der Katholischen Nord-Kreis Kliniken Jülich und Linnich und von 2019 bis 2022 Geschäftsführerin der Sana Kliniken Duisburg, der Sana Seniorenzentren Duisburg und des Sana MVZ Duisburg. Von 2013 bis 2019 leitete Disselborg das Helios Klinikum Bad Saarow sowie verschiedene MVZ-Gesellschaften des Klinikums.
res
