In Wadern soll eine Dependance der Knappschaft Kliniken Saar mit ambulanten, stationären und telemedizinischen Angeboten entstehen. Die Umsetzung steht allerdings noch unter dem Vorbehalt weiterer Planungs- und Finanzierungsentscheidungen.
Die Absichtserklärung für das sektorenübergreifende Versorgungsmodell im Nordsaarland wurde von der saarländischen Landesregierung, der Knappschaft Kliniken Saar GmbH und der Stadt Wadern unterzeichnet. Damit erhält das Vorhaben nach Angaben der Beteiligten eine konkretere Grundlage für die weitere Entwicklung.
Einrichtung mit ambulanten und stationären Leistungen vorgesehen
Geplant ist eine sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung als Dependance der Knappschaft Kliniken Saar. Medizinische und pflegerische Leistungen sollen dort gebündelt, die ambulante Versorgung gestärkt und durch stationäre Angebote ergänzt werden. Vorgesehen sind nach derzeitigem Stand die Fachbereiche Innere Medizin und Geriatrie. Darüber hinaus umfasst das Konzept ambulante Operationen, telemedizinische Leistungen sowie Übergangs- und Kurzzeitpflege. Auch ein POCT-Labor für patientennahe Sofortdiagnostik ist vorgesehen.
Weitere Planungen stehen noch aus
Die Beteiligten betonten, dass es sich weiterhin um eine Absichtserklärung und nicht um eine abschließende Vereinbarung zur Umsetzung handelt. In den kommenden Monaten sollen unter anderem die Grundstücksfrage geklärt, das medizinische Konzept weiter ausgearbeitet und Finanzierungsfragen mit Kostenträgern und Krankenkassen abgestimmt werden. Zudem müssen Partner für den ambulanten Bereich gewonnen werden.
clu
