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Notaufnahmeregister firmiert als Verein

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Notaufnahmeregister firmiert als Verein
© Gettyimages/deepblue4you

Das Aktionsbündnis zur Verbesserung der Kommunikations- und Informationstechnologie in der Intensiv- und Notfallmedizin (AKTIN) ist jetzt ein eigener Verein. Erster Vorsitzender ist der designierte DIVI-Präsident Felix Walcher. Zum geschäftsführenden Vorstand wurden Bernadett Erdmann (Chefärztin der Zentralen Notaufnahme, Klinikum Wolfsburg) und Rainer Röhrig (Direktor des Instituts für medizinische Informatik, Uniklinik RWTH Aachen) gewählt. 

Das zugrundeliegende AKTIN-Notaufnahmeregister wurde 2013 gegründet und seitdem kontinuierlich entwickelt und erprobt. Ein großer Vorteil in der Vereinsgründung liege darin, eine Trägerschaft für das Notaufnahmeregister selbst darzustellen und die Governance-Struktur zu formalisieren, heißt es in einer Mitteilung. Basis für die teilnehmenden Kliniken sind damit jetzt nicht mehr individuelle Kooperationsverträge, die immer neu ausgehandelt und ausgestellt werden, sondern die Vereinssatzung beziehungsweise Geschäftsordnung. Dadurch könne das Aktionsbündnis schneller und effizienter agieren. "Schließlich trägt das AKTIN-Notaufnahmeregister durch die Nutzung von klinischen Routinedaten aus der Notfallversorgung ohne dokumentarischen Mehraufwand zur Verbesserung der Versorgungsforschung und Qualitätssicherung in der Akutmedizin sowie der gesundheitsberichterstattung in Deutschland bei", sagt Walcher. 

In dem Verein engagieren sich Akteure verschiedener Disziplinen aus Klinik, Wissenschaft und medizinischer Informatik mit dem Ziel, langfristig die klinische Notfallversorgung mithilfe von leicht zugänglichen validen und standardisierten Patientendaten zu verbessern.

 

Gründungsmitglieder & Vorstand

Die 21 Gründungsmitglieder des Vereins sind neben der DIVI auch die Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin e.V. (DGINA), die Medizinische Fakultät der RWTH Aachen, die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie die Modellkliniken der Entwicklungsphase (2013-2019): Uniklinik Aachen, Ostalb-Klinikum Aalen, Klinikum Aschaffenburg, HELIOS Klinikum Berlin Buch, Klinikum Chemnitz gGmbH, Klinikum Fürth, Universitätsmedizin Göttingen, Paracelsus Klinik Henstedt-Ulzburg, Universitätsklinik Jena, Universitätsklinikum Magdeburg, Klinikum Memmingen AöR, Klinikum Oldenburg AöR, Pius-Hospital, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg, Klinikum Stuttgart, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, Klinikum Wolfsburg.

Weitere Vorstandsmitglieder sind Christian Wrede (Chefarzt des Notfallzentrums, Helios Klinikum Berlin-Buch), Sabine Blaschke-Steinbrecher (Ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme, Universitätsmedizin Göttingen), Susanne Drynda (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Medizinische Fakultät, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg), Martin Kulla (Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv-, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Bundeswehrkrankenhauses Ulm) und Dominik Brammen (Referent des Ärztlichen Direktors, Universitätsklinikum Magdeburg). 

 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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