Bilanz

Rhön steigert Umsatz auf über 1,7 Milliarden Euro

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Rhön-Klinikum AG veröffentlicht Jahresbilanz 2025
Die Rhön-Klinikum AG verzeichnet 2025 ein leichtes Umsatzwachstum von 6,8 Prozent. © Pixabay/geralt

Die Rhön-Klinikum AG verzeichnet 2025 ein solides Umsatzwachstum und steigende Patientenzahlen. Trotz angespannter Lage in Krankenhäusern investiert der Konzern weiter in Medizintechnik und Versorgungsstrukturen. Die Bilanz zeigt: Das Unternehmen bleibt stabil auf Kurs.

Die Rhön-Klinikum AG hat das Jahr 2025 mit einem Konzernumsatz von 1.704,7 Millionen Euro abgeschlossen. Das organische Wachstum sei damit um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2024 mit 1.595,6 Millionen Euro) gestiegen. Die Erlöse seien solide und die Finanzziele erfüllt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Konzern wolle künftig weiter in Medizintechnik sowie neue Versorgungsstrukturen investieren. Neben den Umsatzerlösen sind auch die behandelten Patientenzahlen in den Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) um 2,5 Prozent auf mehr als 938.650 (2024: 912.965) gestiegen.

Umsatzentwicklung und organisches Wachstum 2025

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 105,9 Millionen Euro (2024: EUR 110,8 Millionen Euro). Zugleich ging der Konzerngewinn auf 36,3 Millionen Euro (2024: 45,2 Millionen Euro) zurück, vor allem bedingt durch höhere Abschreibungen und Wertminderungen im Anlagevermögen sowie rückläufiger Zinsentwicklungen. Aufsichtsrat und Vorstand haben eine Dividende in Höhe von EUR 0,20 pro Aktie vorgeschlagen.

Im Detail hat der Klinikkonzern verschiedene Entwicklungen auf den Weg gebracht: So sind an allen Standorten neue Versorgungsangebote hinzugekommen, um die ambulante und stationäre Behandlung der Patienten weiter auszubauen – beispielsweise das gemeinsame Brustzentrum der beiden Universitätsstandorte Gießen und Marburg (UKGM).  

Investitionen in Medtech und Versorgung

Im vergangenen Geschäftsjahr kamen auch eine neue Laborstraße in Gießen, neue Herzkatheter-Technologien und ein neuer 3-Tesla-Magnetresonanztomograph in Marburg sowie ein Strahlentherapiesystem zur Krebsbehandlung in Bad Berka hinzu.

Mit der Photonentechnologie hat das Unternehmen 2025 ein neues Kapitel aufgeschlagen: Drei Photon-Counting-Computertomographen sind im Einsatz, weitere Investitionen seien in Planung.

Stefan Stranz, Vorstand der Rhön-Klinikum AG, bewertet das Konzernergebnis angesichts der angespannten Lage der Krankenhäuser als positiv. Ein wichtiger Erfolgsfaktor sei die Zusammenarbeit im Unternehmensverbund mit Asklepios.

Stabile Prognosen für 2026

Für das kommende Geschäftsjahr 2026 erwarte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 1,7 Milliarden Euro in einer Bandbreite von jeweils plus-minus Prozent nach oben beziehungsweise unten aus. Für das EBITDA rechnen die Rhön-Kliniken zwischen 110 und 125 Millionen Euro. Neben den Finanzkennzahlen werde auch für die Behandlungsfälle eine moderate Steigerung gegenüber dem Vorjahr 2025 erwartet. All diese Prognosen gelten unter Vorbehalt mit Blick auf die weltweiten Krisen.

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