Das Krankenhauses Salem mit 238 Betten wird Bestandteil der Uniklinik Heidelberg (UKHD). Nach Angaben des UKHD verläuft der Übergang planmäßig, die medizinische Versorgung geht nahtlos weiter.
Die Chirurgie, Innerer Medizin, Urologie, Intensivmedizin und Radiologie bleiben erhalten, wie das Klinikum mitteilt. Ziel sei es, schrittweise eine medizinische Strategie umzusetzen, die auch Patienten Zugang zur universitären Versorgung ermöglicht.
Rund 500 Arbeitsplätze würden durch die Übernahme gesichert, nachdem zuvor eine Insolvenz gedroht hatte. UKHD-Vorstandsvorsitzender Hanns-Peter Knaebel sprach von einem „Kraftakt“, der nur durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten gelungen sei.
Die zentrale Notaufnahme der Klinik Salem wird jetzt geschlossen. Ergänzend stehen in Heidelberg weitere spezialisierte Notaufnahmen zur Verfügung. Auch die Gynäkologie und Geburtshilfe wird aufgegeben; die Versorgung übernimmt künftig die Frauenklinik des UKHD.
mau
