Die Uniklinik Leipzig (UKL) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresüberschuss von einer halben Million Euro abgeschlossen.
Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der stationären und der ambulanten Fälle an der Uniklinik um durchschnittlich mehr als drei Prozent auf nunmehr 423.700.
„Zur Stabilisierung unserer finanziellen Situation hat aber auch zusätzliche Unterstützung des Freistaats Sachsen beigetragen, denn nach wie vor leiden wir als Universitätsmedizin unter einer nicht ausreichenden Deckung unserer Aufwände im aktuellen Finanzierungssystem“, sagte Robert Jacob, Kaufmännischer Vorstand des UKL. Die Lücke zwischen den Einnahmen und Ausgaben vergrößere sich zusehends, getrieben vor allem von den Kosten für IT und Personal. „Bei Umsetzung der im Rahmen des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes auf Bundesebene aktuell diskutierten Sparmaßnahmen würde sich das operative Defizit um einen nennenswerten zweistelligen Millionenbetrag erhöhen“, so Jacob weiter.
Wachstum durch Großvorhaben
Aktuell starten am UKL zwei Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von zusammen 178 Millionen Euro: die Zentralisierung der Nuklearmedizin sowie der Abschluss der Zusammenführung der Krebsmedizin durch einen Erweiterungsbau. In der Folge plant das UKL in einem mehrstufigen Bau-Masterplan mit verschiedenen Gebäuden eine Ausweitung der Flächen über das heutige Klinikareal hinaus.
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