Zu wenig Schlaganfall-Stationen in Brandenburg

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In Brandenburg gibt es zu wenige Stroke Units, also Spezialstationen, auf denen Schlaganfall-Betroffene in den ersten Tagen nach ihrem Schlaganfall betreut werden. Dies sagte Matthias Endres, Direktor der Klinik und Hochschulambulanz für Neurologie der Charité, diese Woche auf der Pressekonferenz „Rote Karte dem Schlaganfall – Auf ins dritte Jahr“ in Berlin. Veranstalter waren der Bayer Konzern, die Deutschen Sporthochschule Köln und die Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe.

Endres betonte, wie wichtig die richtige Behandlung in den ersten Stunden nach einem Schlaganfall sei. Man müsse dabei auch bei den Ärzten „Reflexe stoppen“, etwa eine zu rasche Vergabe von Aspirin. Zuerst müsse die Diagnose richtig gestellt werden. Die Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe bietet eine neue kostenfreie Schlaganfall-App an, die als mobiler Notfallbegleiter fungieren solle. Botschafter der Deutschen Schlaganfallhilfe ist der ehemalige Boxer Axel Schulz.

Autor

Dr. Stephan Balling

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