BDH begrüßt Initiative der Bundesregierung

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Der Bundesverband Rehabilitation (BDH) hat die Bemühungen der Bundesregierung um eine Weiterentwicklung der Pflegepolitik begrüßt. Bisherige Reformen seien „nicht mehr als weiße Salbe“ gewesen. Die Große Koalition müsse nun in der Bevölkerung um Verständnis werben und „in aller Offenheit über langfristig steigende Beitragssätze der Pflegeversicherung zur Finanzierung einer qualitativ besseren Pflege informieren“, heißt es in einer Mitteilung des Verbands. Das sei notwendig, um den Pflegebedürftigkeitsbegriff bedarfsgerechter zu erfassen und pflegende Angehörige zu unterstützen. Es müsse klar werden, dass es keine Pflegereform zum Nulltarif gebe.  Darüber hinaus mahnte die BDH-Bundesvorsitzende Ilse Müller vor dem Hintergrund der häuslichen Pflege einen Mentalitätswandel in der Wirtschaft an. So müsse etwa, um pflegenden Angehörigen bessere Betreuungsbedingungen zu bieten, über flexiblere Arbeitszeitmodelle nachgedacht werden. Die individuelle Pflegeleistung, die häufig über die physische und psychische Belastungsgrenze hinausgehe, „wird in unserer Gesellschaft viel zu wenig gewürdigt.“ 

Autor

 Johanna Kristen

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