Ärztestatistik: Mehr Krankenhausärzte, mehr Teilzeit

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Die Zahl der deutschen Ärzte ist im letzten Jahr um 2,5 Prozent auf rund 357.200 gestiegen. Wie aus der aktuellen Ärztestatistik der Bundesärztekammer (BÄK) hervorgeht, trug der Krankenhausbereich den Löwenanteil zu diesem Wachstum bei. Rund 181.000 Mediziner, 3,5 Prozent mehr als 2012, arbeiteten im letzten Jahr in den deutschen Kliniken. Demgegenüber stieg der Anteil ambulant arbeitender Mediziner um 1,3 Prozent auf etwa 145.900.

Dennoch spricht BÄK-Präsident Ulrich Montgomery von einem verschärften Ärztemangel. Grund sei die erneut gewachsene Zahl sowohl der Teilzeit-Ärzte als auch der Behandlungsfälle. Das Durchschnittsalter der niedergelassenen Ärzte ist in dem Zeitraum ebenfalls gestiegen, von 52,8 auf 53,1 Jahre. „Der Ärztemangel und der Mangel an Arztstunden sind keine Prognose mehr, sondern in vielen Regionen Deutschlands längst Realität“, sagte Montgomery.

Einige Lichtblicke ergeben sich jedoch im Detail der neuen Daten: So ist gegenüber 2012 der Anteil der unter 35-jährigen an allen berufstätigen Ärzten erneut gestiegen, von 17,2 Prozent auf 18 Prozent, nachdem die Zahl Mitte des ersten Jahrzehnts mit rund 15 Prozent einen Tiefpunkt erreicht hatte. Konstant blieb zudem das Durchschnittsalter der Krankenhausärzte, welches seit 2008 etwas über 41 Jahre beträgt. Die Zahl der ausländischen Mediziner ist mit 31.236 erneut deutlich gestiegen. Ihr Anteil wuchs von 8,1 auf 8,7 Prozent an allen berufstätigen Ärzten.

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