Investitionsbewertungsrelationen liegen vor

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Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (IneK) hat den ersten Katalog mit Investitionsbewertungsrelationen für den DRG-Entgeltbereich für das Systemjahr 2014 vorgelegt. Das neue Verfahren dient dazu, die Gelder der Bundesländer für Krankenhausinvestitionen gerechter zu verteilen. Pauschale Investitionsmittel sollen künftig gezielt den Leistungen zugeordnet werden. Die so genannten leistungsgerechten Investitionspauschalen orientieren sich am konkreten Krankenhausfall.

Den Bundesländern steht es frei, ob und wie intensiv sie das neue Instrument nutzen. So können sie selbst entscheiden, bis zu welchem Anteil sie ihre pauschalen Investitionen auf das neue Verfahren umstellen oder ganz darauf verzichten und beim bisherigen Modus bleiben.

Den Auftrag zur Reform der Investitionskostenfinanzierung hatten der GKV-Spitzenverband (GKV), der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) 2009 erhalten. In einer aktuellen Pressemitteilung weisen die drei Selbstverwaltungspartner darauf hin, dass das neue System nur Gelder verteilen kann, die von den Bundesländern für Investitionen auch bereitgestellt werden. Tatsächlich sank das Verhältnis der öffentlichen Fördermittel zu den Krankenhausausgaben der GKV von rund 25 Prozent Anfang der 1970er Jahre auf unter vier Prozent 2013.

Für die Weiterentwicklung des Katalogs in den nächsten Jahren machen GKV, PKV und DKG Vorschläge. Anknüpfungspunkte seien ein auch bei den Krankenhausleistungen vorhandener Verweildauerbezug, eine Analyse der Investitionspauschalen für Universitätskliniken und eine Ausweitung auf psychiatrische bzw. psychosomatische Kliniken.

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