Bayern fördert Krankenhausbauprogramm mit 268 Millionen Euro

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Das Land Bayern hat insgesamt rund 268 Millionen Euro für die Finanzierung von 95 Klinikbauprojekten freigegeben. Damit könne der angemeldete Finanzbedarf in vollem Umfang gedeckelt werden, sagten Gesundheitsministerin Melanie Huml und Finanzminister Markus Söder am Samstag in München. Jetzt seien die Träger gefordert, die Gelder abzurufen.

Zudem könnte mit vier Bauvorhaben bis zu drei Jahre früher als geplant begonnen werden. „Das bedeutet schnellerer Baubeginn für das Klinikum Ingolstadt, die Asklepios Klinik Burgenlengenfeld, das Kreiskrankenhaus Vilshofen und das Klinikum Memmingen", so Huml. Dafür stelle der Freistaat etwa 10,5 Millionen Euro bereit. Insgesamt investiere das Land gemeinsam mit den Kommunen jährlich 500 Millionen Euro in Krankenhäuser. Das sei mehr als in anderen Bundesländern, einen Finanzierungsstau gebe es nicht, sagte Söder.

Gleichzeitig forderte Huml vom Bund eine nachhaltige Verbesserung der Krankenhausvergütung. Bayern habe bei den Bauinvestitionen seine Hausaufgaben gemacht. „Jetzt muss der Bund nachliefern, was die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben betrifft." Gegen die Wünsche aus Berlin, mehr Mitspracherecht bei der Krankenhausplanung zu erhalten, verwahrte sich die Ministerin allerdings: „Gemeinsam mit den an der Krankenhausversorgung in Bayern Beteiligten kann eine bedarfsgerechte Planung der stationären Versorgungsangebote besser entschieden werden als am Grünen Tisch in Berlin."

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