Defizit der Rems-Murr-Kliniken verdoppelt sich

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Den Rems-Murr-Kliniken droht zum Jahresende ein Defizit von rund 30 Millionen Euro. Das hat Landrat Johannes Fuchs den Aufsichtsräten der Kreiskliniken mitgeteilt, wie der Südwestrundfunk (SWR) und die „Stuttgarter Zeitung" berichten. Bislang war der Kreis demnach von einem Fehlbetrag von 15,3 Millionen Euro ausgegangen. Die nun erwartete Verdoppelung des Defizits führe die Klinikleitung zum einen auf gestiegene Personal- und Sachkosten, zum anderen aber auch auf die Verzögerungen am Neubau in Winnenden zurück.    Das neue Klinikgebäude kann laut SWR nach 2 großen Wasserschäden im vergangenen Herbst erst mit rund 8-monatiger Verzögerung bezogen werden. Deshalb fielen bereits einkalkulierte Erlöse weg und müssten die beiden Häuser in Backnang und Waiblingen, die eigentlich längst hätten geschlossen werden sollen, weiter in Betrieb sein, so die „Stuttgarter Zeitung". Der größte Posten entfalle mit 5 Millionen Euro auf zusätzliche Personalkosten, was auch unerwartet stark gestiegenen Tarifkosten geschuldet sei. Der medizinische Bedarf schlage mit 1,5 Millionen Euro zu Buche, für Instandhaltungsmaßnahmen seien 2,3 Millionen Euro fällig.    Gleichzeitig erhöhen sich den Berichten zufolge auch die Kosten für den Neubau immer weiter: wie die „Stuttgarter Zeitung" berichtet auf zuletzt 297,5 Millionen Euro, womit das ursprüngliche Budget um rund 13 Prozent überzogen werde.   

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