Gröhe: „Jeder Bürger steht in der Pflicht, sich einzubringen"

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Die Bundesregierung hat umfassende Verbesserungen für die rund 2,5 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland wie auch für deren Angehörige und profesionnell Pflegende angekündigt. Den Grundsatz „ambulant vor stationär" habe man gelernt, jetzt gehe es darum, „Reha vor Pflege" stringent umzusetzen, sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe auf dem 20. Neusser Pflegetreff vergangene Woche.Das Wissen darum, dass jeden Pflegebedürftigkeit treffen könne, treibe ihn von Herzen an, so der Gesundheitsminister weiter. Gleichwohl sei Pflege eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, jeder Bürger stehe in der Pflicht, sich einzubringen.

Veranstalter des Diskussionsforums war das Selbsthilfenetzwerk „Pro Pflege". Der ehrenamtliche Leiter Werner Schell übergab Gröhe einen 80 Seiten starken Katalog mit Forderungen zur bevorstehenden Pflegereform. Im Anschreiben dazu heißt es, dass der Hauptknackpunkt die Auflösung des Pflegenotstands sei. Nur mit mehr Personal werde es eine bessere Pflege geben. Die vielfältigen Mängel in der Pflege seien auf zu geringe Personalausstattungen zurückzuführen. Stellenschlüssel für Pflegeheime seien völlig unzureichend vereinbart. Die anstehende Reform erfordere vielfältige Erwägungen, müsse sich aber auf Schwerpunkte konzentrieren.

Den detaillierten Forderungskatalog an Gesundheitsminister Gröhe, weitere Informationen zur Veranstaltung und eine Bilderstrecke finden Sie hier.

Autor

 Nadine Millich

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