Oberschwabenklinik reduziert Verluste

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Die Oberschwabenklinik (OSK) hat ihren Verlust 2013 gegenüber dem Vorjahr deutlich verringern können, wie das Unternehmen auf seiner Bilanzpressekonferenz heute in Ravensburg mitteilte. Der Verlust des Klinikverbundes, bestehend aus 5 Krankenhäusern in dem Landkreis im Süden Baden-Württembergs, sank auf 1,65 Millionen Euro gegenüber 4,6 Millionen Euro im Jahre 2012. Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet OSK-Geschäftsführer Sebastian Wolf erstmals mit einem positiven Ergebnis.

Die OSK befindet sich seit 2011 in einem Sanierungsprozess unter Begleitung der Unternehmensberatung Kienbaum, der laut Wolf zu zwei Drittel abgeschlossen ist. Zu dem restlichen Drittel gehöre auch die geplante Schließung des Standorts in Isny, der die Bilanz mit einem Minus von 1,9 Millionen Euro belastet habe. Aufgrund des rechtlichen Widerstands der Stadt scheiterte dieser Teil des Rettungsplanes der OSK bislang. Die Geschäftsführung hofft auf eine schelle Einigung im Rechtsstreit noch in diesem Jahr.

Zur verbesserten Bilanz der Klinikverbunds trugen das Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg mit einem Überschuss von 3,2 Millionen Euro und das Klinikum Bald Waldsee mit rund einer Millionen Euro bei. Demgegenüber schlug das Krankenhaus in Wangen mit einem Verlust von 2,3 Millionen Euro zu Buche. Zusammen mit dem im letzten Jahr bereits geschlossenen Standort Leutkirch mit einem Minus von 1,9 Millionen Euro sowie der noch nicht geschlossenen Einrichtung in Isny hat die OSK ein Defizit von insgesamt 5,5 Millionen Euro aus den 3 Kliniken im Westallgäu zu tragen, was erneut eine negativen Jahresbilanz ergab. Der Umsatz des Unternehmens lag mit rund 183 Millionen Euro etwa auf dem Vorjahresniveau.

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