Marburger-Bund-Chef wettert gegen Tarifeinheit

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Rudolf Henke, 1. Vorsitzender der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und CDU-Bundestagsabgeordneter, geht auf Konfrontationskurs zu Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem von der Großen Koalition geplanten Gesetz zur Tarifeinheit (Ein Betrieb, ein Tarifvertrag). Im Fachportal „BibliomedManager" schreibt Henke in einem Gastbeitrag: „Die Beschäftigten wollen möglichst passgenaue, individuelle tarifvertragliche Regelungen. Auch deshalb haben neue gewerkschaftspolitische Ansätze eine Chance gehabt. Es wäre fatal, wenn die Bundesregierung diese Entwicklung durch eine gesetzliche Festschreibung des Grundsatzes der Tarifeinheit („Ein Betrieb, ein Tarifvertrag") zunichtemachen würde."   Die arztspezifischen Tarifverträge im Kliniksektor seien „Ausdruck der grundgesetzlich verbürgten Koalitionsfreiheit", schreibt Henke. Der MB habe seit 2006 „als legitimierte Ärztegewerkschaft bundesweit Tarifverträge mit nahezu allen privaten und öffentlichen Klinikarbeitgebern abgeschlossen und im Zuge dieser Entwicklung mehr als 40.000 neue Mitglieder gewonnen".  

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