MB fordert mehr Medizinstudienplätze

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Der Marburger Bund (MB) hat zur Bekämpfung des Ärztemangels gefordert, die Humanmedizin-Studienplätze bundesweit um mindestens zehn Prozent zu erhöhen. Die zusätzlichen Plätze müssten von Bund und Ländern ausreichend finanziert werden. „Eine gute medizinische Versorgung benötigt eine ausreichende Anzahl wissenschaftlich und praktisch bestmöglich ausgebildeter Ärzte", sagten die Delegierten diese Woche auf ihrer Hauptversammlung in Düsseldorf.    Dazu sei auch eine angemessene Finanzierung der etablierten medizinischen Fakultäten und Universitätskliniken notwendig. Zudem sei die Zunahme unterschiedlicher Modelle mit länder- und standortübergreifender, privatfinanzierter Medizinerausbildung sehr kritisch zu betrachten. Dies zeige, „dass die staatliche Aufgabe der ärztlichen Ausbildung nur noch unzureichend wahrgenommen wird", heißt es in einem Verbandsbeschluss der angestellten und beamteten Ärzte.    1990 hätte es allein in den alten Bundesländern noch 12.000 Studienplätze gegeben. Aktuell seien es trotz der acht hinzugekommenen Fakultäten nach der Wiedervereinigung statt 16.000 nur etwa 10.000 Plätze.   

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