Unikliniken sollen Finanzierungsbedarf erklären

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Politiker von SPD und Union fordern von Universitätskliniken mehr Eigeninitiative, um deren Überleben zu sichern. Dazu seien in vielerlei Hinsicht Strukturreformen notwendig, schreibt der „Spiegel" in seiner gestrigen Ausgabe und beruft sich auf Aussagen von Kennern der Hochschulmedizin. Die Unikliniken sollten ihren Finanzierungsbedarf erklären, fordert Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder. Schließlich würden einige der Häuser auch ein positives Ergebnis erwirtschaften.

Neben der Förderung durch die Länder sei dafür sicherlich auch das jeweilige Management verantwortlich. „Die Strukturen und Kulturen in den Universitätskliniken sind sehr unterschiedlich", mahnt Michael Kretschmer, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Selbst effizient arbeitende Unikliniken hätten finanziellen Nachholbedarf. Allerdings könne und werde der Bund nicht in die „Grundfinanzierung der Universitätskliniken einsteigen", so Kretschmer. Der Unions-Politiker sieht insbesondere die Kassen gefordert: „Wir können nur Brücken bauen zwischen der Forschung und dem Gesundheitsbereich, am Ende muss das Erstattungssystem der Krankenkassen die finanziellen Probleme lösen."

Der Verband der Universitätsklinika (VUD) und der Medizinische Fakultätentag (MET) hatten von Bund und Krankenkassen einen eine Milliarde Euro schweren Systemzuschlag gefordert, um „Aus- und Weiterbildung künftiger Ärztegenerationen, die Extremkostenfälle, die Hochschulambulanzen und die Notfallversorgung abzudecken.

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