Uniklinik Köln erneut mit positivem Jahresergebnis

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Die Uniklinik Köln hat im fünften Jahr in Folge ein positives Ergebnis erzielt. Wie der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor Edgar Schömig in dieser Woche auf der Jahrespressekonferenz mitteilte, stiegen die stationären Behandlungszahlen 2013 um 4,3 Prozent, die ambulanten sogar um 7,4 Prozent. Damit bleibe das Uniklinikum „der leistungsfähigste Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in der Region". Die Auslastung lag nach Angaben des Klinikums bei 90 Prozent, was angesichts eines Bundesdurchschnitts von 77 Prozent ein hervorragendes Ergebnis sei.

Der Umsatz kletterte um 8 Prozent auf 691 Millionen Euro, der Jahresüberschuss stieg um 3,8 auf 5,9 Millionen Euro. „Im gesamten Konzern – das heißt mit unseren Töchtern – haben wir sogar einen Überschuss von 7,4 Millionen Euro erwirtschaftet", sagte der Kaufmännische Direktor Günter Zwilling. Er, Vorstandschef Schömig und Pflegedirektorin Vera Lux betonten am Mittwoch, das positive Ergebnis sei nicht durch Personaleinsparungen erzielt worden. Vielmehr seien die Ausgaben in diesem Bereich 2013 sogar gestiegen: 210 neue Vollzeitstellen seien geschaffen worden, 90 Prozent davon in Krankenversorgung und Forschung. „Anders als in vielen anderen Kliniken in Köln und Umgebung haben wir aktuell einen voll besetzten Stellenplan", sagte Lux. Auch die Bewerberlage sei gut, es gingen ausreichend Bewerbungen von jungen Menschen ein, die an Hochleistungsmedizin interessiert seien und die Vielfalt und Innovation reizten.

„Der positive Jahresüberschuss bietet, abseits von staatlichen Fördergeldern, finanzielle Spielräume, um die Leistungsfähigkeit in Versorgung, Forschung und Lehre zu stärken", sagte Zwilling, warnte aber zugleich, die schwierigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Finanzierung der Krankenhäuser und insbesondere der Universitätsklinika nicht außer Acht zu lassen. „Wir haben nach wie vor besondere Lasten zu tragen, die nicht ausreichend finanziert sind. Dazu gehören die Medizinerausbildung, Extremkostenfälle, die Ambulanzen und Polikliniken, die klinische Erprobung und Anwendung neuer Verfahren, die umfassende Notfallversorgung in allen Disziplinen sowie die Behandlung von Patienten mit seltenen Erkrankungen", so Zwilling.

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