Klinikverbund Hessen fordert zusätzliche Investitionsmittel

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Der Klinikverbund Hessen fordert zusätzliche Investitionen der Landesregierung. Die mit dem neuen Krankenhausgesetz beschlossene Umstellung auf Förderpauschalen sei ein erster sinnvoller Schritt, reiche aber nicht aus, um den tatsächlichen Bedarf der hessischen Krankenhäuser solide finanzieren zu können. Damit diese gezielt in ihre Wirtschaftlichkeit und die weitere Verbesserung der Qualität investieren könnten, bedürfe es neben den vom Land bereitgestellten 250 Millionen Euro noch einmal weiterer 150 Millionen Euro, sagte der Geschäftsführer des Klinikverbundes Arist Hartjes. Der Interessenvertretung gehören öffentlich-rechtliche Träger von Akut- und Rehabilitationskliniken mit insgesamt 17.500 Betten in Hessen an.

Hartjes verwies auf den vergangene Woche vorgestellten Krankenhaus Rating Report des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung. Darin identifizierten die Autoren die unzureichenden Investitionen als eines der Hauptprobleme der deutschen Krankenhäuser, die jährlich 5,4 Milliarden Euro aufbringen müssten, wovon die Länder aber nur gut die Hälfte bereitstellten, so Hartjes. Davon seien auch kommunale Häuser betroffen. Insgesamt seien die Investitionen der Länder im Vergleich zu den Krankenhausausgaben kontinuierlich von 10 Prozent Anfang der 1990er Jahre auf 4 Prozent zurückgegangen. „Die Bundesländer sind jetzt gefordert, die Krankenhäuser finanziell besser auszustatten", so Hartjes. Nur so könne die hohe Qualität der Patientenversorgung auch in Zukunft weiter verbessert werden.

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