UKSH-Beschäftigte ab heute zu Warnstreiks aufgerufen

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Die nicht-ärztlichen und nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten des Kieler Universitätsklinikums sind heute und morgen dazu aufgerufen, die Arbeit für einige Stunden niederzulegen. Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft Verdi ihren Forderungen in den Tarifverhandlungen mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) Nachdruck verleihen. Am Montag soll auch am Standort Lübeck zwischen 6 und 10 Uhr die Arbeit ruhen, ehe dort die vierte Verhandlungsrunde zwischen Verdi und dem UKSH eröffnet wird.

„Wir stehen vor der Frage, ob wir ein Verhandlungsergebnis erzielen können oder aber mit Urabstimmung und Streiks in den Sommer gehen", sagte Verdi-Verhandlungsführer Steffen Kühhirt. Er warf der Arbeitgeberseite eine Verweigerungshaltung vor. „Wir haben fortlaufend konstruktive Vorschläge für eine Lösung auf dem Verhandlungswege gemacht, das wurde bisher nicht belohnt." Verdi fordert eine dauerhafte Bindung an den Tarif des Öffentlichen Dienstes (TVÖD) „oder aber eine Lösung per Haustarifvertrag" für die rund 6.000 Beschäftigten des UKSH. Konkret bedeutet das eine Laufzeit von 24 Monaten und eine prozentuale Erhöhung der Vergütungen um 3 Prozent rückwirkend ab 1. März oder aber um mindestens 90 Euro. Ab dem 1. März kommenden Jahres sollen die Vergütungen dann noch einmal um 2,5 Prozent steigen.

Zu den Warnstreiks sind auch die rund 450 Auszubildenden der UKSH-Akademie aufgerufen. Ihre Vergütungen liegen laut Gewerkschaft 30 Prozent unter dem vergleichbaren Tarifniveau und „an der Grenze zur Sittenwidrigkeit". Ein guter Teil von ihnen müsse Hartz IV beantragen, um leben zu können. „Wir brauchen hier dringend Vergütungen, die aus der Armut herausführen", so Kühhirt.

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