vdek lobt Regierung

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Der Vorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), Christian Zahn, hat auf der Mitgliederversammlung der Ersatzkassen die bisherige Regierungsarbeit im Bereich Gesundheit und Pflege gelobt. Union und SPD hätten im ersten Halbjahr mit dem Finanzierungsgesetz notwendige Reformen angestoßen und auch den Mut gehabt, falsche Entscheidungen der Vorgängerregierung, wie den individuellen Zusatzbeitrag, zu korrigieren. Auch mit der Reform der Pflegeversicherung seien ein großer Schritt nach vorn getan und notwendige Beitragsmittel zur Verfügung gestellt worden.

Den geplanten Vorsorgefonds hält Zahn jedoch nicht für geeignet, zukünftige Generationen finanziell zu entlasten. „0,1 Beitragssatzpunkte werden nicht ausreichen, um die Pflege nachhaltig zu finanzieren. Wir werden auch in Zukunft nicht darum herumkommen, über finanzielle Anpassungen zu reden." Mit Blick auf das geplante „Versorgungsstrukturgesetz II" forderte der vdek-Chef eine stärkere Orientierung an den regionalen und generationsspezifischen Bedürfnissen und Bedarfen der Menschen: „Der Anteil der Hochbetagten steigt und wird vor allem in ländlichen und strukturschwachen Regionen spürbar werden. Die regionale Gesundheitsinfrastruktur muss sich auf diese Entwicklung einstellen." Deshalb müsse die sektorenübergreifende Versorgung konsequent verbessert werden, etwa durch sektorenübergreifende Ansätze. Hierzu gehöre auch eine Öffnung der Krankenhäuser für die ambulante Grundversorgung in ländlichen und strukturschwachen Gebieten.

Hierbei biete der im Koalitionsvertrag angekündigte Innovationsfonds mit Fördermitteln in Höhe von 225 Millionen Euro pro Jahr eine Chance, die sektorenübergreifende Versorgung durch spezielle Modellprojekte, die über die Regelversorgung hinausgehen, zu verbessern.


 

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