Barmer-GEK-Vizechef zeigt Unverständnis für DKG-Position

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Die Barmer GEK legt im Streit um die Mengendynamik in den deutschen Krankenhäusern nach: Das kürzlich veröffentlichte Mengengutachten  im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) liefere „fast schon den Beweis dafür, dass Krankenhäuser preissensibel reagieren", sagte Rolf-Ulrich Schlenker, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Krankenkasse, bei der Vorstellung des Barmer GEK Krankenhausreports 2014 in Berlin. Auf Nachfrage antwortete Schenker, er könne die Argumentation der DKG inhaltlich nicht nachvollziehen, nach der das Gutachten einen Zusammenhang zwischen ökonomischen Anreizen und medizinischen Leistungen negiere.

Als wichtigsten Grund für fehlerhafte Anreize im stationären Sektor nannte Schlenker, dass die Zahl der Krankenhäuser in der Preiskalkulation des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) „nicht ausreichend und vor allem nicht repräsentativ" sei. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zeigte sich laut Handelsblatt offen für die Forderung der Krankenkassen.

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