Rhön macht knapp 1 Milliarde Umsatz

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Die Rhön-Kliniken haben im ersten Halbjahr 2014 einen Umsatz von 959,1 Millionen Euro erwirtschaftet und 862.586 Patienten behandelt, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe durch Verkaufserlöse bei 1,35 Milliarden Euro gelegen. „Ebenso wie im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wurden auch die Halbjahreszahlen maßgeblich durch die Veräußerung von insgesamt 40 Kliniken und damit verbundenen Einrichtungen an Fresenius / Helios geprägt", heißt es in der Unternehmensmitteilung. Die Geschäftszahlen der ersten sechs Monate spiegelten diese Sondersituation wider. So sei der Zwischenabschluss für die ersten beiden Monate des Jahres noch unter Vollkonsolidierung des gesamten bisherigen Portfolios erfolgt. „Hinzu kommen zahlreiche, im Wesentlichen durch die Transaktion begründete – primär positive – Einmaleffekte und Belastungen.

Mit der jüngst nach Zustimmung der Stadt Wiesbaden erfolgten Übertragung der Dr. Horst Schmidt Kliniken sei die Transaktion nun aber abgeschlossen.  Für die Kliniken in Boizenburg und Waltershausen-Friedrichroda, die aus kartellrechtlichen Gründen zunächst bei Rhön verbleiben mussten, sei zwischenzeitlich ein strukturiertes Bieterverfahren eingeleitet worden mit dem Ziel, den medizinischen Versorgungsauftrag weiterhin uneingeschränkt zu gewährleisten, eine zukunftssichere Perspektive sowie die Wahrung der Interessen von Patienten und Mitarbeitern sicherzustellen. Im Fall des Krankenhauses Cuxhaven habe das Bundeskartellamt letztlich doch einer Übertragung an Fresenios / Helios zustimmen können.

Mit Verweis auf die Umstrukturierung nennt Rhön keine Umsatz- und Gewinnziele für das laufende Jahr. 2015 rechnet der verkleinerte Klinikkonzern dann mit einem Umsatz von 1,06 bis 1,12 Milliarden Euro sowie einem EBITDA zwischen 145 und 155 Millionen Euro. „Wir treiben die Transformation der Rhön-Klinikum AG zu einem noch stärker auf Innovation und Behandlungsexzellenz orientierten Unternehmen weiter konsequent voran. Eine wesentliche Rolle spielt dabei unser Medical Board, das sich aus hochkarätigen Experten aller Standorte zusammensetzt und sich nachdrücklich für die Weiterentwicklung der medizinischen Strategie sowie für die Umsetzung innovativer Therapien und Verfahren engagiert", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Siebert. „Auch beim Thema Netzwerkmedizin machen wir Nägel mit Köpfen: Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir an der strukturellen und organisatorischen Realisierung. Ziel bleibt ein trägeroffener, bundesweiter Zusammenschluss qualifizierter Leistungsanbieter, der im Rahmen einer arbeitgeberfinanzierten Zusatzversicherung zusätzliche ambulante und stationäre Leistungen sowohl für gesetzlich als auch privat versicherte Patienten anbieten wird."

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