AOK-Chef gegen „Kahlschlag" bei Kliniken

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Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen, warnt vor neuen Verlusten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Im Prinzip stehe das GKV-System zwar „noch gut da" angesichts einer robusten Wirtschaft, hohen Löhnen und geringer Arbeitslosigkeit. „Im Gesundheitssystem aber gibt es Warnsignale: Die Ausgaben der Kassen steigen schneller als die Einnahmen", warnt Peter im Interview der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (HAZ). Insbesondere für Arzneimittel und Kliniken gäben die Kassen „deutlich mehr aus". Der Rückfall in die roten Zahlen zeichne sich ab, so Peter.

Sparpotenzial sieht der AOK-Chef vor allem bei neuen Arzneimitteln. Den Vorschlag der Ersatzkasten in seinem Bundesland, 30 der landesweit 191 Kliniken zu schließen, lehnt er dagegen ab mit den Worten: „Wir dürfen keinen Kahlschlag anstreben." Auch kleine Häuser könnten eine Daseinsberechtigung haben.

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