Klinikum Braunschweig trotz Jahresüberschuss mit Sorgen

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Das kommunale Klinikum Braunschweig hat das Jahr 2013 mit einem Überschuss von rund 954.000 Euro abgeschlossen. „Dieses erfreuliche Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus der positiven Leistungsentwicklung im stationären Bereich und einem sparsamen Einsatz der Personal- und Sachmittelressourcen", sagte Geschäftsführer Helmut Schüttig. Die Fallzahlen bewegten sich weiterhin auf einem hohen Niveau bei einem gleichzeitig leicht gestiegenen Landesbasisfallwert. Zudem sei es gelungen, durch wichtige personelle Neubesetzungen die Behandlungsqualität und das Leistungsspektrum verschiedener Kliniken weiter ausbauen. Dazu zähle insbesondere die Neubesetzung des Chefarztes im Bereich der Hämatologie/Onkologie, die einen Schwerpunkt im Cancer Center Braunschweig bilde. Auch in der Hals-Nasen-Ohren-Klinik habe sich das Krankenhaus durch das hoch spezialisierte Angebot der Cochlear Implantation medizinisch signifikant weiterentwickelt.

Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit 3900 Mitarbeitern, 1428 Planbetten und einem aktuellen Jahresumsatz von rund 261 Millionen Euro im Jahr sowie großen Notaufnahmen und überregionalem Traumazentrum ist das Klinikum einer der größten Arbeitgeber und wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Umso erfreulicher sei, dass man das Ergebnis im Vergleich zum Jahr 2012 um rund 270.000 Euro habe steigern können, so Schüttig, der aber zugleich die Schere zwischen Einnahmen- und Ausgabenentwicklung anmahnte. So würden die Tarifsteigerungen von etwa drei Prozent nicht refinanziert. Deshalb habe er große Sorge, in den nächsten Jahren auch in die roten Zahlen zu geraten. Um noch effektiver arbeiten zu können, sollen die vier Braunschweiger Standorte bis 2020 zu zweien zusammengelegt werden.

 

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