Protonentherapie in Dresden soll Krebsversorgung verbessern

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Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat in der vergangenen Woche die neue Protonentherapieanlage des Dresdener Universitätsklinikums eingeweiht. "Die neue Bestrahlungseinheit wird die Versorgung krebskranker Patienten entscheidend verbessern. Dresden wird mit dieser Einrichtung herausragende Impulse für die Krebstherapie in Deutschland liefern", sagte Wanka. Bereits im Herbst könnten dort die ersten an Krebs erkrankten Patienten behandelt werden.

Dresden ist neben Heidelberg und Essen erst die dritte deutsche Universität und eine von weltweit nur 30 Institutionen, die über eine solche Einrichtung verfügt. Die Protonentherapie gilt als bedeutende Innovation in der Strahlentherapie mit höheren Heilungschancen für die Patienten. In Dresden ist sie wesentlicher Bestandteil des dort aufgebauten Nationalen Zentrums für Strahlenforschung in der Onkologie (OncoRay), welches durch das Förderprogramm "Zentren für Innovationskompetenz" des Bundesforschungsministeriums unterstützt wird. Vor 4 Jahren konstituierte sich OncoRay gemeinsam mit dem Heidelberger Institut für Radioonkologie (HIRO) als Nationales Zentrum. Das Bundesforschungsministerium hat OncoRay im Rahmen der Initiative "Unternehmen Region" mit insgesamt rund 36 Millionen Euro gefördert.

„Der Start der Protonentherapie in Dresden ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die wir so erhofft und mit allen Kräften unterstützt haben", so Wanka. In nur 11 Jahren sei es gelungen, in Dresden ein weltweit anerkanntes Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie zu etablieren.

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