Niedersachsen legt bei Investitionsförderung zu

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Die niedersächsische Gesundheitsministerin Cornelia Rundt plant, die Kliniken des Landes dieses Jahr mit 120 Millionen Euro für Investitionen zu unterstützen. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage von BibliomedManager. Die Finanzspritze soll zusätzlich zu der jährlichen pauschalen Förderung von rund 110 Millionen Euro verabreicht werden, vorbehaltlich eines Kabinettsbeschlusses. Der Betrag ist der erste Teil des im März beschlossenen Investitionsprogramms von insgesamt 360 Millionen Euro bis 2016.

2014 sollen die Mittel in mehrere Projekte fließen, darunter der Neubau des Zentralkrankenhauses Schaumburg mit 25 Millionen Euro, der Umbau des Nephrologischen Zentrums in Hann Münden mit rund 13 Millionen Euro. Weitere 7 Millionen Euro sind für die Sanierung der Pflegestationen im Hannoveraner Kinderkrankenhaus Auf der Bult geplant.

Erst im Juli hatten die Niedersächsischen Krankenhäuser mit der Aktionswoche „2/Drittel – Niedersachsens Krankenhäusern droht das Aus!" auf ihre prekäre finanzielle Situation hingewiesen. Sie warnten, dass der Mehrzahl der Krankenhäuser im Land die Schließung drohe. Sie forderten die vollständige Refinanzierung von Personal-und Sachkosten, eine auskömmliche Investitionsfinanzierung und die Anpassung der Landesbasisfallwerte. „Nur so können Krankenhäuser auch zukünftig eine hochwertige stationäre Versorgung mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern gewährleisten", sagte der Vorsitzende der Landeskrankenhausgesellschaft, Gerhard Tepe, im Sommer bei einer Veranstaltung in Hannover.

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