Gröhe kündigt erstes Sektorengesetz noch für Herbst an

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Krankenhäuser sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) in strukturschwachen Gebieten eine stärkere Rolle in der ambulanten Versorgung spielen. Dazu werde er noch im Herbst ein Versorgungsstärkungsgesetz vorlegen. Die Regierung werde „Krankenhäusern zunehmend die Möglichkeit zur Teilnahme an der ambulanten ärztlichen Versorgung eröffnen müssen, wenn der Landesausschuss einen entsprechenden Versorgungsbedarf festgestellt hat, der von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten nicht abgedeckt werden kann", kündigte Gröhe am Dienstag im Bundestag an. Eine bessere sektorenübergreifende Versorgung ist ein Kernanliegen der großen Koalition.

Außerdem wolle er „mit gezielten Maßnahmen sowohl die Überversorgung abbauen als auch der Unterversorgung rechtzeitig begegnen", sagte Gröhe mit Blick auf eine Verdichtung des Angebots niedergelassener Mediziner in Ballungsgebieten und einem sich abzeichnenden Ärztemangel im ländlichen Raum. Auch die im Koalitionsvertrag vereinbarten Terminservicestellen der kassenärztlichen Vereinigungen sollen offenbar Bestandteil des neuen Gesetzes sein. Sie sollen gesetzlich Versicherten den Zugang zum Facharzt beschleunigen.

Ebenfalls noch im Herbst will Gröhe ein E-Health-Gesetz vorlegen. „Mit ihm sollen Anreize für eine schnellere Nutzung medizinischer Daten, wie zum Beispiel die Nutzung von Notfalldaten mithilfe der elektronischen Gesundheitskarte, geschaffen werden."

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