Brunsbütteler Klinik erhält zweites Rettungspaket

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Wie die kommunale Trägergesellschaft Westküstenkliniken gestern bekannt gab, erhält die chirurgische Fachabteilung des Klinikums Brunsbüttel rückwirkend für das Jahr 2012 einen Sicherstellungszuschlag in Höhe von mehr als 1,5 Millionen Euro. Damit bekommt das 140 Betten starke Krankenhaus das finanzielle Rettungspaket schon zum zweiten Mal. „Wir hoffen, dass die Krankenkassenverbände, insbesondere die AOK Nordwest, jetzt unseren Vorschlägen zur Neugestaltung des Krankenhauses folgen", sagte Geschäftsführerin Anke Lasserre.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand AG hatte nach Angaben des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2012 eine Finanzierungslücke von etwas über 1,5 Millionen Euro errechnet. Die paritätisch besetzte Schiedsstelle für die Festsetzung der Krankenhauspflegesätze in Schleswig-Holstein ordnete nun die Zahlung dieser Summe zu hundert Prozent an.

WKK-Geschäftsführer Harald Stender plädierte indes für eine dauerhaftere Lösung, „Bevor wir Jahr für Jahr immer wieder über den Sicherstellungszuschlag verhandeln und uns dabei auf Schiedsstellen und Gerichte verlassen müssen," sei eine zusammen mit den Kassen und der Kassenärztlichen Vereinigung entworfene Lösung sicher besser. So könnten zusätzliche fachärztliche Kompetenzen in die Schleusenstadt gebracht und kostengünstigere Strukturen ermöglicht werden.

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