Grundlohnrate steigt um 2,53 Prozent

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Die vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) bekanntgegebene Steigerung der Grundlohnrate beträgt in diesem Jahr 2,53 Prozent, wie aus einer BMG-Mitteilung im Bundesanzeiger hervorgeht. Die Rate wird ermittelt auf Basis der vierteljährlichen Rechnungsergebnisse der Krankenkassen und des Gesundheitsfonds, und bezieht sich auf die Beitragseinnahmen. Sie gibt den Krankenhäusern einen ersten Hinweis, in welchem Umfang ihre Budgets im kommenden Jahr ansteigen dürfen. Sollte der Orientierungswert, den das Statistische Bundesamt Ende September verkünden will, höher liegen, bildet er die Obergrenze für den Verhandlungskorridor, in dem Kassen und Kliniken sich bewegen dürfen. Liegt er niedriger, gilt die Grundlohnrate.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) wies in einer Mitteilung darauf hin, dass „der maßgebliche Tarifabschluss für den Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern, der TVÖD, für das nächste Jahr Vergütungszuwächse von ca. 3 Prozent" vorsehe. „Sollte der bis Ende des Monats zu ermittelnde Orientierungswert nicht über der Grundlohnrate liegen, zeichnet sich schon heute die Fortsetzung des Rationalisierungsdrucks im Personalbereich der Krankenhäuser ab", warnte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. Der Rationalisierungsdruck werde verschärft durch den Wegfall der 0,8-prozentigen Vergütungszuschläge, die die Krankenhäuser als einmalige Hilfsmaßnahme im laufenden Jahr noch erhalten. „Wenn die Koalition ihre grundsätzlich richtige Einschätzung zur problematischen Personalsituation im Krankenhauswesen ernst meint, muss sie Vergütungszuwächse oberhalb dieser gesetzlichen Vergütungszuwachsdeckelung zulassen und den Vergütungszuschlag auch für das nächste Jahre beschließen", forderte Baum.

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